Mittelalter

Die Dränagesysteme geraten vorübergehend in Vergessenheit.


10. Jahrhundert

An der Nordseeküste wurden Sträucher, sogenannte Faschinen, genutzt um die von der Flut mitgeführten Schwebstoffe (Sand und Schlick) in den Lahnungen aufzufangen. Somit dienten diese Dränungen der Landgewinnung von der See.


2000 v. Chr.

In Babylonien traten die ersten Vorläufer des heutigen Dränrohres auf. Um Überschwemmungen zu vermindern, wurden Steindränungen entwickelt und eingesetzt. Weitverzweigte Be- und Entwässerungssysteme mit Tonrohren haben die Grabhügel entwässert.


3000 v. Chr.

Da Ausgrabungen und Überlieferungen belegen, dass die Dränung bereits in der Antike eine gebräuchliche Technik war, dürfen wir davon ausgehen, dass dieses Verfahren bereits ca. 3000 v. Chr. angewandt wurde. Als Dränmaterial wurden Reisigbündel (Faschinen) genutzt.